Bei schönstem Wetter bin ich heute in den Feldern unterwegs gewesen und mir wurde bewusst, dass ich auf veränderte Weise durch die mir so vertraute Umgebung streifte, meine Augen die feinen Nuancen wahrnahm, mit der das Licht jeden Baumstamm, jedes Büschel Wiesengras, jedes Detail der mich umgebenden Natur einzigartig aufleuchten machte, daß mein Kopf sich drehte nach allen Seiten, runter auf das niedergedrückte, nun von der Märzsonne beschienene Gras im Unterholz, auf die zartgrünen Moospolster auf verrottendem Holz und dann wandte ich den Blick wieder hoch in die Baumkronen und himmelwärts, den Kopf im Nacken. Lange blieb ich stehen auf einem vom Sonnenlicht durchwärmten Feldweg und sah hinauf in das noch kahle Geäst einer Eberesche, beobachtete ein Dompfaff Männchen, das sich auf einem der äußersten Zweige in der Sonne hin und her drehte, wie sein rotes Brustgefieder mit jeder Wendung, die seine kleine runde Gestalt dort oben ausführte, in überraschend neuem Farbton schimmerte.
Wir blieben lange da sitzen, der Dompfaff oben in den Zweigen und ich unten auf dem Feldweg.Irgendwann flog er fort und ich zog weiter durch Äcker, Wiesen und Felder und reckte meinen Hals hierhin und dorthin, als reiste ich zum ersten Mal durch phantastisches fremdartiges Terrain.
Wir blieben lange da sitzen, der Dompfaff oben in den Zweigen und ich unten auf dem Feldweg.Irgendwann flog er fort und ich zog weiter durch Äcker, Wiesen und Felder und reckte meinen Hals hierhin und dorthin, als reiste ich zum ersten Mal durch phantastisches fremdartiges Terrain.