Und wieder ist er da ,
der kleine Weihnachtsmarkt.
der kleine Weihnachtsmarkt.
Morgens leer und öde,
abends voller Leben.
Ganz klein ist er,
abends voller Leben.
eine Imbiss und ein Glühweinstand, und einer mit Gebäck.
Es sieht gemütlich aus, und gerne würd´ich mal verweilen.
Doch da ist leider dieses Karussel.
Es dreht sich nicht zu leisen Weihnachtsklängen,
Schlagergedudel begleitet seinen Kreis,
unerträglich und gemein.
Beim eiligen Passieren sehe ich das kleine Mädchen.
Es ist so um die zwei,
sitzt einsam auf dem glatten Elefanten.
Es hält sich krampfhaft fest und schaut nach innen, zur
Mitte dieses Fahrgerätes.
Am Rande fuchtelt mit den Armen wild, die Mutter, schreit:
„Annabelle! Hier bin ich, Annabelle!!!!“
Annabelle hört sie nicht, ist wohl beschäftigt mit der Angst.
Sie möchte wohl so gern die Mutter sehen,
dann wäre sie stark und groß.
Ich kümmere mich nicht weiter,
gehe weg.
Noch eine Weile höre ich die wilden Rufe.
„Hier.......Annabelle......Hier!“
Annabelle muß noch ein wenig warten.
