Ja, sie hieß Gelilein, hatte feines helles Haar und war ein durchsichtig zartes Pflänzchen. Gelilein trug zierliche kleine schwarze Lachschuhe und Kleider mit weißen Schürzen, die in der Taille gebunden von ihrem Bäuchlein abstanden. Trotz meiner damaligen kleinkindhaften Unkenntnis in Sachen Attraktivität, war ich mir neben ihr doch meiner ungeschlachten Gestalt bewusst, eher einer norddeutschen Kartoffel ähnlich, wenn ich manchmal neben ihr in dem Zimmer auf der Küchenbank vorm Fenster kniete und im Sommer nach draußen auf den Quarkwindelbeutel schaute, aus dem es milchig trübe vom Ast des Pflaumenbaumes auf den Rasen tropfte oder im Winter auf die Eiszapfen, an deren scharfen langen Spitzen sich klare bläulich durchsichtige Tropfen bildeten, sich dickbäuchig vergrößerten, bis sie an dem zusammengeschrumften Rest der kristallenen Ornamente getauter
Eisblumen in der unteren rechten Ecke des Fensters vorbei in die schmale Rinne
vor der Hauswand ploppten.
Es hatte ziemlich lange gedauert, bis ich meine Sehnsucht nach Lackschuhen aufgab. Magret Seehase hatte auch welche an. Ich glaube, Marigold war es ähnlich ergangen, obwohl sie Gelileins Lackschuhe ja nur als Baby wahrgenommen haben konnte.
Ohne Lackschuhe sah eher so aus:
Es hatte ziemlich lange gedauert, bis ich meine Sehnsucht nach Lackschuhen aufgab. Magret Seehase hatte auch welche an. Ich glaube, Marigold war es ähnlich ergangen, obwohl sie Gelileins Lackschuhe ja nur als Baby wahrgenommen haben konnte.
Ohne Lackschuhe sah eher so aus:


