Ich wollte mir etwas Wichtiges
notieren, als wir vier unterwegs waren. Es war am ersten Abend an der Küste in Eastbourne glaub ich, in
der Pizzeria. Ich hatte aber keinen Zettel und Stift dabei. Ich hatte noch
daran gedacht, mein Notizheft und Kuli einzustecken, als ich meine Sachen
packte, kurz bevor ich losfuhr. Hab es gelassen, dachte, dies wäre keine Zeit
für Kritzeleien.
Noch in der Pizzeria, eine
halbe Stunde später, hatte ich es noch gewußt, hatte es mir extra nochmal
eingeprägt, geglaubt, damit wäre die Sache gesichert in meinem Hirn abgespeichert. Wir hatten sogar noch
darüber geredet.
Ich muss alles sofort
hinkritzeln. Ich vergesse die Hälfte meiner Einfälle. Sie verschwinden trotz meiner eiserner Konzentration
und meines festen Willens, bevor ich wieder an einen Stift komme.
Ich muss an meine Angewohnheit
denken, jedes Mal, wenn ich eine Zeile in
mein Notizheft geschrieben habe, meine Hand mit dem Stift zwischen Daumen,
Zeige- und Mittelfinger über das Geschriebene hinweg über die Heftseite gleiten
zu lassen. Von links unten nach rechts oben. Je öfter ich das mache, umso
weniger ist es nur einfach eine Bewegung mit der Handfläche übers Papier. Es
verwandelt das erst einmal schnell Skizzierte, Hingeworfene in etwas
Bedeutendes. Ein liebkosendes Streichen der Hand über meine Gedankenfetzen.
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