Mittwoch, 23. August 2017

Der Apfel II

Ich verlasse die Kühle des beidseitig von hohen Knicks verschatteten Feldweges und gelange auf den  von der Sonne beschienenen Platz vor dem alten Gehöft, hinter dem die kleine asphaltierte Straße in den Ort hinein führt. Ein knorriger alter Apfelbaum am Ende des verwilderten Grundstückes  trägt jetzt Ende August reichlich Früchte und  streckt mir seine  mit prallen dicken Äpfeln behängten Äste weit über den Zaun entgegen.
Ich halte inne und es gelingt mir, einen der größten Äpfel mit einer Hand zu umfassen, ich drehe und zerre an ihm herum, vermag ihn aber nicht vom Zweig zu lösen.
Überrascht und ein wenig verzagt lasse ich den Apfel los, der Zweig schnellt zurück und der Apfel mit ihm.
Zu meinem Trost bleibe ich mitten auf der Straße stehen, richte mein Gefährt aus und halte solange mein Gesicht in die Sonne bis zwei Radfahrer mit Hunden mich aufschrecken.

1 Kommentar:

  1. Ganz gut Post, mag deine Artikeln uber die Transport in Berlin.

    Peter | wohnzimmer vitrinenschränke www.gavle.de

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