Bis zu den
Sommerferien, in denen ich meine Flöte zerbrach, trugen wir unsere Flöten jeden
Mittwoch in zwei kleinen braunen Taschen hoch bis zur Hütte auf halber Höhe der
Anhöhe. Auf dem Gipfel eines Ausläufers der Rauhen Berge oben das große weiße
Haus mit den tempelartig geschwungenen Dächern unter großen, einzeln stehenden
Kiefern. Wie auf alten japanischen Paravents. Auf der Lichtung darunter ihre
kleine Baracke, in der wir inmitten von hunderten von auf allen freien Flächen
des winzigen Raumes verteilten Steinen, Muscheln, Kräutern, Kerzen, Zimbeln,
Tannenzapfen, Kristallen und Totems unsere Flöten auspackten.
An jeder Biegung des
Pfades hinauf waren wir stehengeblieben, hockten uns hin, führten Gespräche, stritten
um einen gefundenen scharfkantigen Feuerstein bis aufs Blut, das unsere Hände entlang lief. Machte nichts. Wir standen
lange mit glitschigem Lehm an den Schuhen und unseren braunen Flötentaschen da, auf der Lichtung vor ihrer
Tür, wo sie zwischen brennenden Kerzen
auf uns wartete. Meistens öffnete sie, bevor wir uns bemerkbar gemacht hatten.
Immerhin waren wir zu
zweit.
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