Ein Traum der letzten Nacht. Eine
Szene in einer mir fremden Umgebung, ein Gebäude, ein Haus.
Ich
bin mit hohem Tempo auf meinem Segway in einen engen Schacht gestürzt, eine Art
steile Kellertreppe hinuntergepoltert, schaffe es aber durch heftiges
Zurücklehnen meines Oberkörpers, mich samt Segway wieder nach oben schnellen zu
lassen. Nun schaue ich gemeinsam mit der Hausbesitzerin und einigen anderen
Menschen runter in den engen Schacht und sehe meinen älteren Bruder dort unten.
Vielleicht wollte er mir helfen, ist hinterher gesprungen. Mein Bruder hält
seinen Kopf eigentümlich starr und unbeweglich und jetzt sehe ich auch warum:
Nur wenige Zentimeter neben seinem Gesicht erkenne ich in ähnlich starrer
Haltung den riesigen Kopf eines Zähne fletschenden Höllenhundes. Die Lefzen sind hoch gezogen und allen ist
klar: Bei der kleinsten Regung meines Bruders wird er sein Gesicht zerfleischen,
sich in seinem Genick, seiner Kehle festbeißen.
Immer
noch hält mein Bruder seinen Kopf in dieser Bewegungslosigkeit aber lange wird
er es nicht mehr aushalten, der Kopf wird zu schwer werden, wird nach vorne
kippen oder zur Seite weg. Die Herrin des Hundes schaut konzentriert hinunter,
dann im Raum umher und ihr Blick bleibt an ihrer Jacke hängen, die über einer
Stuhllehne hängt.
Sie
reißt die Jacke vom Stuhl und wirft sie geschickt auf die erstarrte Szene unten
im Schacht, sodass die Jacke meinen Bruder einhüllt, seine Schultern, Arme und
seinen Kopf bedeckt.
Das
Tier entspannt sich, schnuppert an den von der Jacke bedeckten Armen, der
Schulter und dem Gesicht meines Bruders, wendet sich ab und verschwindet ruhig in der Dunkelheit der
Tiefe.
Wo ist eigentlich meine Jacke?
Wo ist eigentlich meine Jacke?
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