Sssst-Plop! Ein Pfeil saust über das hochstehende Gras und fällt in das Beet unter der Akazie.
Gekleidet in meinen dunkelbraunen Kunstfellmantel, den Bogen in der linken und mit lässig an der Hüfte baumelndem Köcher
erscheint unser elfjähriger Enkel um die Hausecke und nähert sich unserem Tisch.
Mein Bruder ist zu Besuch. Wir sitzen zu dritt um
den großen Tisch draußen auf der Terasse. Das
Gespräch kreist um unseren siebzehnjährigen Neffen. Der Wind bläht das
über den Platz gespannte Segeltuch und lässt
die Teleskopstangen tanzen.
„ Er lässt nichts an sich ran. Über nichts kann ich
mit ihm sprechen. Nicht mal ansprechen, lässt er sich von mir.“
Mein Bruder greift nach seinem Weinglas, bevor er
fortfährt.
„ Nichts darf ich fragen, mich nach nichts
erkundigen, ohne dass er aufbraust und ausfallend wird.“
Die Augen des Elfjährigen huschen aufmerksam unter
den dunklen langen Ponyfransen umher, von meinem Bruder zu uns und wieder
zurück, bevor er sich mit ernster Miene meinem Bruder zuwendet.
„ Vielleicht sollte ich mal mit ihm reden: Ein
kleinerer Junge.“
Er setzt einen Pfeil an den Bogen, dreht den Körper
seitwärts, spannt die Sehne und schießt.

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