Manchmal zwingt einen das Leben, alte Gewohnheiten abzulegen und neue zu entwickeln. So erlebe ich gerade, dass ich lieb gewordene Plätze verlassen muss, und schaue mich um nach neuen Ecken, neuen Blickwinkeln.
Plötzlich wird deutlich, wie unbeweglich wir in unserem
Leben festsitzen, wie festgefahren in unseren alltäglichen Verrichtungen, in
unserer Entschiedenheit, bei dem zu verharren, wofür wir uns vor langer Zeit
einmal entschieden haben. Solange keine Gewalt von außen uns von unseren
Lieblingsplätzen und Gewohnheiten vertreibt, rühren wir uns nicht wirklich von
der Stelle. Äußerlich wie auch innerlich.
Ob wir auf ein Fleckchen im Garten beharren, unter einem
bestimmen Baum, wo wir vor Jahrzehnten unseren Sommerplatz eingerichtet haben oder
auf eine einmal gewonnene innere Position zu bestimmten Themen, auf
unseren Blick auf die Welt. Das Verlassen
unserer Stammplätze, unserer Affenfelsen fällt schwer.
Mein neuer Platz im Garten liegt mitten auf der Wiese
hinterm Haus. Etwas erhöht throne ich auf eindrucksvollem Pharaonensitz.
In meinem Rücken die Wand aus wilden Hundsrosen, direkt hinter meinem Kopf Erikas Hortensienstrauch aus dem Radeland, dessen blaue Blüten sich in den vielen Jahren, in denen er hier auf der Wiese seinen Platz hat, ihre natürliche Zartheit zurück erobert haben. Meine nackten Zehen berühren fast die Blüten des Mohns und der Kornblumen, die wir im Frühjahr auf dem Rund unseres Osterfeuerplatzes ausgesät haben.
In meinem Rücken die Wand aus wilden Hundsrosen, direkt hinter meinem Kopf Erikas Hortensienstrauch aus dem Radeland, dessen blaue Blüten sich in den vielen Jahren, in denen er hier auf der Wiese seinen Platz hat, ihre natürliche Zartheit zurück erobert haben. Meine nackten Zehen berühren fast die Blüten des Mohns und der Kornblumen, die wir im Frühjahr auf dem Rund unseres Osterfeuerplatzes ausgesät haben.

ui das sieht sehr einladend und gemütlich aus. einen schönen tag wünsche ich dir. lg zucker
AntwortenLöschenDanke Zucker,und lieben Gruß zurück
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