Samstag, 3. Januar 2015

Albuen

Dieser Ausflug war ein Geschenk meiner Kinder zum 60sten Geburtstag.
Ich durfte mir aussuchen, wohin wir fahren, und es geht nach Albuen auf der dänischen Insel Llolland.
Das Wetter ist schlecht. Es regnet und stürmt.
Wir parken unten direkt am Meer. Ich möchte gerne auf die lange Nehrung bis hinten zum einsamen Leuchtturm wandern, mich auf die kleine Bank setzen, von der ich weiß, dass sie dort steht, und ein wenig verweilen, mich zurückträumen an die vielen schönen Ferientage, die wir vor doch schon so langer Zeit hier verbracht haben, und an unsere Fahrten mit den Faltbooten durch die Lagune und dann hinüber auf die Insel „Enehöje“ im Nakskovfjord, mit dem Gebilde aus Walfischrippen auf der kleinen Anhöhe, zurück dann meist außenherum um die Nehrung gegen Wind und Wellen mit unseren kleinen Booten.
Die Nehrung ist ganz schmal. Ein Dünenstreifen , ein sandiger Fahrweg und ein schmaler Schilfgürtel trennt die See von der Lagune, auf der auch jetzt im Winter Hunderte von Schwänen als kleine weiße Punkte zu erkennen sind.
Dick eingepackt machen wir uns auf den Weg.  Das Meer schäumt und der Wind wirbelt feinen Sand auf, der uns ins Gesicht peitscht. Es ist kein Spaziergang. Es ist ein Kampf gegen den Sturm und den Sand, den wir nach wenigen Kilometern aufgeben müssen. Es geht nicht, schade. Aber ich werde nochmal wiederkommen. Es hängen zu viele schöne Erinnerungen an diesem Ort. Vielleicht fahren wir ja nochmal mit den Booten rüber nach Enehöje. Ich werde das mal anregen.




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