Dieser Ausflug war ein Geschenk meiner
Kinder zum 60sten Geburtstag.
Ich durfte mir aussuchen, wohin wir
fahren, und es geht nach Albuen auf der dänischen Insel Llolland.
Das Wetter ist schlecht. Es regnet und
stürmt.
Wir parken unten direkt am Meer. Ich
möchte gerne auf die lange Nehrung bis hinten zum einsamen
Leuchtturm wandern, mich auf die kleine Bank setzen, von der ich
weiß, dass sie dort steht, und ein wenig verweilen, mich
zurückträumen an die vielen schönen Ferientage, die wir vor doch
schon so langer Zeit hier verbracht haben, und an unsere Fahrten mit
den Faltbooten durch die Lagune und dann hinüber auf die Insel
„Enehöje“ im Nakskovfjord, mit dem Gebilde aus Walfischrippen
auf der kleinen Anhöhe, zurück dann meist außenherum um die
Nehrung gegen Wind und Wellen mit unseren kleinen Booten.
Die Nehrung ist ganz schmal. Ein
Dünenstreifen , ein sandiger Fahrweg und ein schmaler Schilfgürtel
trennt die See von der Lagune, auf der auch jetzt im Winter Hunderte
von Schwänen als kleine weiße Punkte zu erkennen sind.
Dick eingepackt machen wir uns auf den
Weg. Das Meer schäumt und der Wind wirbelt feinen Sand auf, der uns
ins Gesicht peitscht. Es ist kein Spaziergang. Es ist ein Kampf
gegen den Sturm und den Sand, den wir nach wenigen Kilometern aufgeben müssen. Es
geht nicht, schade. Aber ich werde nochmal wiederkommen. Es hängen
zu viele schöne Erinnerungen an diesem Ort. Vielleicht fahren wir ja nochmal mit den Booten rüber nach Enehöje. Ich werde das mal anregen.
…möchte gern weiterlesen . Xxx
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