Als ich vorhin
ein herabgefallenes Foto einer unser Enkelinnen wieder an die Fotowand
zurückstecken wollte, hielt ich kurz inne, um es zu betrachten. Es zeigt die zu der Zeit ungefähr Dreijährige beim Eiermalen. Den erhobenem Pinsel in der rechten Faust, hält sie mit der linken Hand ein leuchtend gelbes, auf einen dünnen Holzspieß
gestecktes, halb fertig gemaltes Ei vor sich hin und betrachtet es mit vor Begeisterung weit geöffnetem Mund und strahlenden Augen. Da kam mir eine kleine Anekdote dazu wieder in den Sinn:
Die Kleine hatte auf dem Schoß ihrer Mama vor der Fotowand gesessen und ihr ausgestreckter Zeigefinger war ihren über die Familienporträts huschenden Augen gefolgt. Während ihr dreieckiges kurzes Fingerchen über einem Photo von mir verharrte, gab sie zu verstehen, das sei sie selbst, hatte ihren eigenen süßen Namen schon klar und deutlich aussprechen können und dabei beharrlich auf mein ältliches Gesicht gezeigt. Dann tippte sie auf die daneben hängende Fotographie von sich selbst beim Eiermalen und behauptete, das sei Oma. Selbst wiederholtes erstauntes Nachfragen meiner Tochter hatte kein Zaudern und kein Schwanken ausgelöst. Das hatte mir gefallen.
Die Kleine hatte auf dem Schoß ihrer Mama vor der Fotowand gesessen und ihr ausgestreckter Zeigefinger war ihren über die Familienporträts huschenden Augen gefolgt. Während ihr dreieckiges kurzes Fingerchen über einem Photo von mir verharrte, gab sie zu verstehen, das sei sie selbst, hatte ihren eigenen süßen Namen schon klar und deutlich aussprechen können und dabei beharrlich auf mein ältliches Gesicht gezeigt. Dann tippte sie auf die daneben hängende Fotographie von sich selbst beim Eiermalen und behauptete, das sei Oma. Selbst wiederholtes erstauntes Nachfragen meiner Tochter hatte kein Zaudern und kein Schwanken ausgelöst. Das hatte mir gefallen.
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