Sonntag, 22. September 2013

Schönheiten





Diese kleinen, verkommenen, im Wald versprengten Hütten faszinieren uns weil wir wenig geliebte Plätze unserer Geschichte so unverändert vorfinden. In gleicher Umgebung, zwischen ähnlicher Vegetation, nicht angerührt von späteren, unsere Spuren verwischenden Geschichten. Wir können unmittelbar in einen Teil unseres frühen Lebens zurückkehren, darin umherspazieren. Die Hütten stehen da, verrottete Schönheiten noch mit auf der Tapete hinterlassenen Abdrücken unserer Handflächen. Fast können wir unsere Schritte ums Haus hören auf dem Streifen grauen Sandes um die Mauerwände, stehen vor den geöffneten rot-gelben Türen, vor  der Kuhle im schwarz gesprenkelten Sand bei der großen Fichte, wo Konsti das vom  in den Boden gerammten Stock schlapp herabhängende blau-weiß gewürfelte Küchenhandtuch  als Segel  in der Faust hielt.
Wir werden immer wieder dahin zurückkehren, solange es uns und diesen von der Zeit unberührten Platz zwischen den Tannen  gibt.


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