Montag, 2. September 2013

Kniestrümpfe




Meine  Vorliebe für Kniestrümpfe ist mir heute unerklärlich. Zur kurzen Hose, zum Rock zum Kleidchen, selbst in Klapperlatschen... Es mussten Kniestrümpfe her, niemals Socken. Egal, welche Farben, bunt gestreift, gepunktet, mit Dreiecken verziert oder geringelt. Wenn ich keine mehr fand in meiner Schublade, lieh ich mir welche von meinen Brüdern. Meistens zu groß, so dass der Stoff hinten an der Ferse und an den Zehen dicke, mit Sand gefüllte Beutel bildete. Aber je länger ich darüber nachdenke, umso klarer werden die Erinnerungsbilder, die  meine Wahl verständlich machen: Ich fand, meine Beine sahen süßer aus mit Kniestrümpfen. Ich stieß mich an den schmalen Fesseln, an der Länge meines nackten Beines, daran, wie die Waden nach unten hin immer dünner werdend  spitzwinklig  in den Fuß mündeten. Vielleicht glaubte ich auch, Kniestrümpfe  passten einfach  besser zu meinem schief abgeschnittenen kurzen Bubikopf.  Man ließ mir eben meinen  eigenen Willen.
Konstis Füße, rechts  außen  im Bild, tragen  auf jeden Fall keine Kniestrümpfe... Lulu sieht mir auch nicht danach aus, obwohl   ihr kleiner süßer Rock da den Blick auf den Kern der Sache versperrt.  Bei Orje bin ich mir allerdings nicht so sicher. 
Was sich da im Mittelpunkt des Bildes im Sand tat, vor unsern konzentrierten Blicken, ging uns offenbar alle an. 




3 Kommentare:

  1. Ich hatte immer Kniehstrümpfe an.
    Mestens waren sie runtergerutscht.
    Socken kamen erst später.

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Mestens werden Kniehe anders geschrieben. xxx
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