Meine Vorliebe für Kniestrümpfe ist mir heute
unerklärlich. Zur kurzen Hose, zum Rock zum Kleidchen, selbst in
Klapperlatschen... Es mussten Kniestrümpfe her, niemals Socken. Egal, welche
Farben, bunt gestreift, gepunktet, mit Dreiecken verziert oder geringelt. Wenn
ich keine mehr fand in meiner Schublade, lieh ich mir welche von meinen
Brüdern. Meistens zu groß, so dass der Stoff hinten an der Ferse und an den
Zehen dicke, mit Sand gefüllte Beutel bildete. Aber je länger ich darüber nachdenke, umso klarer werden die Erinnerungsbilder, die meine Wahl verständlich machen: Ich fand, meine Beine sahen
süßer aus mit Kniestrümpfen. Ich stieß mich an den schmalen Fesseln, an der
Länge meines nackten Beines, daran, wie die Waden nach unten hin immer dünner werdend spitzwinklig in den Fuß
mündeten. Vielleicht glaubte ich auch, Kniestrümpfe passten einfach besser zu meinem schief abgeschnittenen
kurzen Bubikopf. Man ließ mir eben meinen eigenen Willen.
Konstis Füße, rechts außen im Bild, tragen auf jeden Fall keine Kniestrümpfe... Lulu sieht mir auch nicht danach aus, obwohl ihr kleiner süßer Rock da den Blick auf den Kern der Sache versperrt. Bei Orje bin ich mir allerdings nicht so sicher.
Was sich da im Mittelpunkt des Bildes im Sand tat, vor unsern konzentrierten Blicken, ging uns offenbar alle an.
Was sich da im Mittelpunkt des Bildes im Sand tat, vor unsern konzentrierten Blicken, ging uns offenbar alle an.
Ich hatte immer Kniehstrümpfe an.
AntwortenLöschenMestens waren sie runtergerutscht.
Socken kamen erst später.
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AntwortenLöschenMestens werden Kniehe anders geschrieben. xxx
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